phototriennale 2015

Ob die Fotografie eine Kunst sei oder jemals eine werden könne, beschäftigte die Kunsttheoretiker seit der Belichtung der ersten Jodsilberplatten und deren Bedampfung mit Quecksilber. Die Erfindung der Fotografie zu Beginn des 19.Jahrhunderts wurde zwar als technische Errungenschaft bejubelt, als Kunstform galt sie nicht. Das Fotografieren schien technischer Vorgang, bloßes Abbilden der Natur. Wahre Kunst hingegen, so der damals herrschende Konsens, bedinge die Umformung derselben. Erst mit dem Pictorialismus, Mitte des 19.Jahrhunderts entwickelte sich eine Stilrichtung, die es sich zum Ziel gesetzt hatte, die Kunstfotografie zu etablieren.

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